Wie wehre ich mich gegen einen körperlichen Angriff ohne Kenntnisse von Kampfsport?


Spezial-Training für Behörden mit Kundenkontakt


Sehr geehrte Damen und Herren im Umgang mit Kunden bei Behörden,

 

zu Beginn meiner Sicherheitsschulungen stelle ich immer die Frage, “was erwarten Sie von den ein bis zwei Schulungs/Trainings-Tagen? Über 80% der Antworten lautet (sinngemäß): “Ich würde gerne wissen, wie kann ich mich gegen körperliche Angriffe wehren. Ich habe leider keine Ahnung von Kampfsport. Wurde schon angegriffen oder kam in brenzlige Situationen”

 

Der Großteil meiner Teilnehmenden schon (teils mehrfach) körperlich angegriffen, bzw. ein körperlicher Angriff stand unmittelbar bevor. Die Teilnehmer*in wussten in dem Moment nicht, wie reagieren, sollte es tatsächlich zum Angriff kommen. Im Laufe der Jahre wurde ich selbst mit vielen Gegenständen angegriffen:

  • Messer
  • Eisenstange
  • infizierter HIV-Spritze
  • abgebrochener Glasflasche
  • Schlagring
  • Rasierklinge
  • Molotov-Cocktail
  • Fäusten & Tritten
  • und auch eine geladene Pistole hatte ich an meinem Kopf.

Das sind nur wenige Beispiele. Wissen Wie, was mir in diesen Fällen nie etwas geholfen hätte? Meine Ausbildung & Erfahrung aus dem Kampfsport. Aktiv habe ich früher geboxt. Als Polizist wurde ich in Kampfsport und Kampftechnik ausgebildet. Aber im Kampfsport gibt es ein Wort, eine ungeschriebene Regel, dieses Wort nennt sich: RESPEKT!

 

Und genau diesen Respekt hat der Gegenüber nicht, der Sie bzw. Ihre Mitarbeitenden angreifen möchte. Steht ein Täter zu dem unter Alkohol oder Drogen, oder hat ein Abhängigkeits- bzw. Suchtproblem, ändert sich die Situation komplett.

 

Hier helfen normale Deeskalationstechniken nicht mehr. Genauso wenig wie ein “Wochenend-Selbstverteidigungskurs”. Da die normalen Schmerzpunkte bei solchen Menschen nicht mehr gelten.


In diesem speziellen Training gehe ich auf folgende Themen ein:

  • Gefahrenradar aktivieren
  • Vorausschauend in Situationen gehen
  • aktuelle Kenntnisse aus der Wissenschaft über die Psychologie von Gewalttätern
  • Rechtliche Grundlagen der Notwehr und Nothilfe
  • Verteidigung mit alltäglichen Gegenständen
  • Erlernen und anwenden der Schmerzpunkte und Nervendruckpunkte bei Menschen
  • (bei nüchternen als auch bei unter Alkohol/Drogen stehenden Menschen)
  • Wie bekomme ich meinen Stress und Angststarre in den Griff, um mich zu wehren? Was passiert "in meinem Kopf"?
  • Jede Menge reale Beispiele werden analysiert und durchgespielt, sowohl bei stehenden Angriffen, als auch bei Angriffen, wenn man selbst auf den Boden geworfen wurde.

Bitte beachten!

  • Sie benötigen KEINE Kenntnisse aus dem Kampfsport, Kampfkunst, Selbstverteidigung. Die Verteidigungsstrategien und Techniken basieren auf Grundlage des “Straßenkampfes”.
  • Es werden die sechs wichtigen Regionen für Abwehr erörtert und immer wieder durchgespielt.

Weitere Infos

  • Zielgruppe: Mitarbeitende in Jobcentern | Kommunaler Ordnungsdienst | Gemeindevollzugsdienst | Ortspolizeibehörde
  • Dauer: Tages-Seminar. Die Dauer kann gezielt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden.
  • Teilnehmeranzahl: Begrenzt auf 16 Teilnehmende.
  • Ort: Bundesweit. Gerne halten wir das Seminar in Ihren Räumlichkeiten ab.
  • Kosten: Wir erstellen ein für Sie angepasstes Angebot.

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